Wie man einen guten Steuerberater in Dortmund findet

Als eine der größten Städte in der Region Rhein-Ruhr und bevölkerungsdichteste Stadt in Westfalen konnte sich Dortmund von seinen Wurzeln aus Kohle und Stahl lossagen – die neuen Triebfedern der Metropole sind die Informationstechnologie und das Versicherungswesen. Auch das Bankengeschäft und der Einzelhandel sind in Dortmund sehr stark vertreten, sodass eine professionelle Beratung im Hinblick auf die eigene finanzielle Zukunft praktisch Pflicht ist. Äußerst praktisch ist dabei, dass Steuerberater in Dortmund durch die Anforderungen der ansässigen Großkonzerne in der Lage sind auch komplexe Problemstellungen leicht bewältigen können.

Wer einen Steuerberater in Dortmund sucht, sollte diese Tipps beherzigen.

Doch auch Privatpersonen erhalten sowohl eine solide Beratung als auch eine idealerweise zügig durchgeführte Steuererklärung. Wie erkennt man jedoch, an welchen Steuerberater man sich wenden sollte und wie schlüsseln sich die Gebühren des Beraters auf? Alle wichtigen Informationen, um einen guten Steuerberater in Dortmund zu finden, lesen Sie im folgenden Guide.

Steuerberater in Dortmund stehen für Kompetenz und Qualität

Für Steuerberater in Dortmund gilt ein sehr strenges Standesrecht, welches vor allen anderen Dingen den Mandanten schützen soll. Deshalb ist es einem ordnungsgemäß bestellten Steuerberater (§ 34 Abs. 1 StBerG) verboten, nebenbei einem Gewerbe nachzugehen, Reklame zu schalten oder Provisionen anzunehmen (§ 32 StBerG). Auch wenn eine auf Informationen konzentrierte Werbung durchaus erlaubt ist, meiden viele Steuerberater diesen Bereich komplett, um kein Risiko einzugehen. Das Ergebnis davon ist, dass der angehende Mandant lange suchen muss, um überhaupt einen geeigneten Berater zu finden – handfeste Informationen über den Berater sind ebenfalls nur schwer zu bekommen. Abhilfe schaffen hier zum einen die Listen der Industrie- und Handelskammer.

Zum anderen kann sich der Mandant auf Online-Bewertungsportalen wie bewertet.de informieren und erhält so nicht nur Informationen über die Lage und Größe der Kanzlei, sondern auch aussagekräftige Kundenbewertungen. Wer einen Steuerberater in Dortmund sucht, aber keine Kanzlei innerhalb von 30 km findet (die allgemeine Faustregel für eine maximale Entfernung), kann auch auf die Online-Steuerberatung zurückgreifen. Hierbei verzichtet der Mandant zugunsten einer leichten Erreichbarkeit auf das persönliche Gespräch mit dem Steuerberater seiner Wahl. Eine schlechte Alternative ist das vor allem bei schnellen Steuerfragen nicht – wer seinem Steuerberater jedoch langfristige Verwaltungsaufgaben übergeben oder in intensiven Beratungsgesprächen seine Zukunftsplanung besprechen möchte, fährt mit einer klassischen Beratung deutlich besser. So oder so gilt, dass nicht jeder Steuerberater in Dortmund für alle Mandanten gleich gut geeignet ist.

Übrigens: Alleine das Verhältnis zwischen Mandant und Berater kann sich auf viele verschiedene Arten und Weisen äußern: Von der reinen Geschäftsbeziehung bis hin zur jovialen Unterhaltung zwischen guten Bekannten. Legt der Mandant hier einen großen Wert auf eine langfristige und freundschaftliche Bindung, findet er diese Beratungsart am ehesten in einer Einzelkanzlei. Wer sich hingegen alleine für die Arbeitskraft des Steuerberaters interessiert, wird sich sowohl vom Umgang als auch von der Leistung her in Richtung einer Großkanzlei hingezogen fühlen. Achtung: Die genannten Beratungsarten sind lediglich Tendenzen. Natürlich findet man auch Steuerberater in Dortmund, die in einer Großkanzlei arbeiten und sich viel Zeit nehmen, um mit ihren Mandanten eine freundschaftliche Arbeitsbeziehung aufzubauen.

Gebühren und Preise: Steuerberater in Dortmund mitteln die Kosten in der Regel

Wer einen Steuerberater in Dortmund sucht, orientiert sich an dem alten Leitspruch “wer Geld verdienen will, muss Geld investieren.” Auch wenn die vom Berater veranschlagten Preise für den Mandanten zunächst nur schwer nachzuvollziehen sind, lohnt sich eine Beratung in jedem Fall. Wer sich ein wenig mit der Materie beschäftigt, erkennt in der Tat sehr schnell, dass die Berechnung der Kosten nicht so komplex ist, wie es zunächst scheint. Grundsätzlich muss sich ein Steuerberater an die Steuerberatervergütungsverordnung (StBVV) halten (§ 64 Abs. 1 StBerG) – eine Abweichung von dieser Regel und eventuelle zusätzliche Zuwendungen sind vom Mandanten zwar nett gemeint, jedoch illegal, wie bereits in § 32 StBerG erwähnt.

Möchte der Mandant die Gebühren einsehen schlägt er, abhängig von dem Betrag um den es geht, einfach die Anlage der StBVV auf und sieht in den Tabellen A bis E nach. Die dort angegebenen Gebühren müssen auch von einem Steuerberater in Dortmund jedoch zusätzlich mit der Art der Aufgabe, dem benötigten Zeitaufwand und dem Wert des Objektes verrechnet werden. Dafür wird die Grundgebühr (innerhalb eines gewissen Spielraumes) mit einem sogenannten Faktor multipliziert: Während der Faktor für eine Erstberatung von 1/10 bis 10/10 betragen darf, wird eine Einkommenssteuererklärung bereits zwischen 1/10 und 6/10 schwanken. Der absolut höchste Faktor gebührt dem Jahresabschluss, welcher mit 10/10 bis 40/10 verrechnet wird.

Beispiel: Möchte der Mandant bei einem Steuerberater in Dortmund eine Erstberatung in Anspruch nehmen, hat er Glück: Bei einem Gegenstandswert von bis zu 300 € schlägt er in der Tabelle A (Beratung) nach und nimmt die Minimalgebühr von 26 €. Im Normalfall wird ein Steuerberater die Kosten mitteln, also erhalten wir einen Faktor von 5/10 – die Erstberatung kostet also gerade einmal 13 €. Viel weniger darf ein Steuerberater übrigens auch nicht nehmen. Die Untergrenze der Steuerberaterkosten ist laut § 3 Abs. 1 StBVV auf 10 € festgesetzt.