Wie man einen guten Steuerberater in Essen findet

Mit ihrer industriell geprägten Geschichte ist die Stadt Essen eines der wirtschaftlichen Zentren Deutschlands und erfreut sich dank ihres UNESCO-Weltkulturerbes, der Zeche Zollverein, auch international einiger Bekanntheit. Neben dem Bergbau samt eigener Kuxbörse und der Schwerindustrie macht Essen heutzutage durch sein großes Messegelände und das umfassende Dienstleistungsangebot auf sich aufmerksam. Wer in der Großstadt z. B. als Selbstständiger sein berufliches Glück suchen möchte, sollte sich in jedem Fall eine professionelle finanzielle Beratung gönnen – ohne eine exakte Zukunftsplanung und makellos angefertigte Steuererklärungen geht die Arbeit nur schwer von der Hand.

Einen Steuerberater in Essen zu engagieren, ist immer eine gute Idee.

Steuerberater in Essen bedienen sowohl die Anforderungen großer Konzerne als auch die Vorstellungen von Privatpersonen. Was man allerdings tun muss, um einen geeigneten Steuerberater zu finden, ist nicht immer offensichtlich. Durch ein Reklameverbot für Steuerberater gemäß § 32 StBerG bleibt dem angehenden Mandanten oft nur eine längere Internetsuche. Wie man einen kompetenten Steuerberater in Essen findet und was es dabei zu beachten gilt, lesen Sie ganz einfach im folgenden Guide.

Sicher und einfach die eigene Zukunft planen – mit Steuerberatern in Essen

Das bereits erwähnte Reklameverbot geht im Übrigen mit einem Verbot für die Ausübung eines Nebengewerbes und der Annahme von Provisionen einher. All das soll den Mandanten vor Verlusten schützen und ihm die Offenlegung seines Vermögens erleichtern – kein leichter Schritt, denn dadurch legt der Mandant im Endeffekt sein finanzielles Wohlergehen in die Hände eines anderen Menschen. Ein weiteres Sicherheitsnetz stellt die Versicherungspflicht dar, welcher der Berater gemäß § 51 StBerG untersteht. Ein Steuerberater in Essen haftet mit mindestens 250.000 € für seinen Mandanten. Diese Versicherung greift übrigens auch dann, wenn keine speziellen Absprachen getroffen wurden: Die sogenannten allgemeinen Auftragsbedingungen (AAB) besagen, dass der Berater, wenn keine Ansprache getroffen wird, mit dem Vierfachen der gesetzlich vorgeschriebenen Versicherungssumme haftet (§ 67 a Abs. 1 Nr. 2 StBerG).

Übrigens: Die Jahreshöchstleistung der Versicherung muss mindestens 1.000.000 € betragen. Auch wenn der Steuerberater bereits zuvor haftbar gemacht wurde, werden dadurch alle anderen Mandanten ebenfalls geschützt. Das alles stellt natürlich die allerletzte Reißleine dar, die nur gezogen wird, wenn die Umstände wirklich schlecht sind. Steuerberater in Essen werden ihre Mandanten natürlich nach bestem Wissen und Gewissen beraten und besitzen idealerweise durch die enorm schwierige Examensprüfung bereits alle notwendigen Kenntnisse und Fertigkeiten. Trotz allem ist es für den Mandanten jedoch sehr angenehm zu wissen, dass die Sicherheitsnetze existieren. Große Verluste durch eventuelle Beratungsfehler werden damit sehr effektiv reduziert.

Wer einen geeigneten Steuerberater in Essen finden will, muss richtig suchen

Durch das Reklameverbot könnte sich die Suche nach einem Steuerberater in Essen als schwierig gestalten: Am besten eignen sich die Listen der Industrie- und Handelskammer, denn hier werden die wichtigen Informationen wie z. B. Adresse und Spezialgebiete des Beraters knapp, aber übersichtlich dargestellt. Am bequemsten ist letzten Endes die Nutzung einer Online-Bewertungsplattform wie z. B. bewertet.de, denn hier finden sich zusätzlich zu allen relevanten Informationen auch Kundemeinungen wieder, mit deren Hilfe der angehende Mandant leicht beurteilen kann, ob die Kanzlei seinen Vorstellungen entspricht. Eine gemäß § 34 Abs. 1 StBerG bestellte Einzelkanzlei bedient z. B. tendenziell eher Privatpersonen. Mit einer persönlichen Atmosphäre und dem Ziel einer langfristigen Mandantenbindung gestalten sich die Einzelgespräche hier angenehm und können auch einmal etwas länger laufen, ohne dass der Mandant den eventuellen Zeitdruck des Beraters vermittelt bekommt.

Sozietäten, welche sich in der Regel zu einer Gemeinschaft bürgerlichen Rechts (GbR) (§ 49 StBerG) zusammenfinden, sind bereits für mittelgroße Unternehmen gut geeignet, da hier mehrere Berater gemeinsam wirken. Wer bei der Suche nach einem Steuerberater in Essen verstärkt auf den bereits erwähnten Versicherungsschutz achten möchte, meidet Bürogemeinschaften: Hier haftet jeder Berater für sich alleine – leistungstechnisch schlechter aufgestellt sind die Gemeinschaften dadurch allerdings nicht. Als letzter und definitiv stärkster Vertreter der Steuerberaterschaft tritt die Großkanzlei auf. Diese oft international tätigen Gemeinschaften bedienen generell alle Mandanten, von Privatpersonen bis hin zu Großkonzernen und können gemäß § 50 Abs. 2 StBerG sogar selbst Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer als Mitglieder zulassen. Auch wenn z. B. die Wirtschaftsprüfung problemlos extern abgewickelt werden kann, ist es natürlich praktisch, alles aus einer Hand ableisten zu lassen. Die häufigste Rechtsform stellt hier die Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) dar, doch auch Aktiengesellschaften (AG), Kommanditgesellschaften (KG), offene Handelsgesellschaften (oHG) und Partnerschaftsgesellschaften sind im Falle einer Großkanzlei nicht unüblich.

Übrigens: Bei der Suche nach einem Steuerberater in Essen ist es verlockend, sich direkt an die Großkanzleien zu wenden und die Einzelkanzleien zu ignorieren. Bei der Suche sollten jedoch alle Kanzleiarten berücksichtigt werden, denn vor allem die Einzelkanzleien sind auch in Essen extrem oft vertreten. Wem ein kurzer Anreiseweg zu seinem Berater wichtig ist, achtet darauf, dass die Kanzlei innerhalb von 30 km um den eignen Wohnort herum liegt.