Wie man ganz einfach einen guten Steuerberater in Frankfurt findet

Als fünftgrößte Stadt Deutschlands und wirtschaftliches Zentrum von ganz Hessen bietet Frankfurt am Main für Gründer und etablierte Unternehmen gleichermaßen viele investitionstechnische Chancen und Gelegenheiten. Damit dabei die eigene finanzielle Sicherheit nicht auf der Strecke bleibt, sollte unbedingt ein kompetenter Steuerberater hinzugezogen werden. Zu den Aufgaben des Beraters gehören nicht nur die Anfertigung einwandfreier Steuererklärungen und die Beratung was zukünftige finanzielle Entscheidungen angeht, sondern auch die Kommunikation mit dem Finanzamt und die Vertretung in finanzgerichtlichen Streitigkeiten. Wie man einen Steuerberater in Frankfurt findet und welche Auswahlkriterien man unbedingt beachten sollte, lesen Sie im folgenden Guide.

Wer einen Steuerberater in Frankfurt sucht, schaut sich diesen guide an.

Wichtig: Grundsätzlich gilt, dass ein Steuerberater praktisch keine andere Wahl hat, als kompetent zu sein: Das zur Bestellung zwingend nötige Steuerberaterexamen (§ 37 StBerG) gilt als eine der schwierigsten Prüfungen Deutschlands und weist eine Durchfallquote von mehr als 50 % auf. Hat der Prüfling Juristik oder Betriebswirtschaft studiert, braucht auch ein Steuerberater in Frankfurt obendrein eine praktische Berufserfahrung von mindestens 2 Jahren – wer anstelle eines Studiums in Vollzeit z. B. als Steuerfachangestellter gearbeitet hat, braucht eine Praxiserfahrung von mindestens 10 Jahren. Kompetente Kanzleien findet man oft auf Bewertungsportalen wie z. B. bewertet.de, wo man auch gleich aktuelle Mandantenmeinungen vergleichen kann.

Steuerberater: In Frankfurt findet man leicht den richtigen Berater

Eine der typischen Einzelkanzleien ist auch bei einem Steuerberater in Frankfurt die Norm: Hier wirkt ein von Steuerfachangestellten unterstützter Berater und kümmert sich in der Regel um die Belange von Privatpersonen, Selbstständigen, Existenzgründern und kleinen Unternehmen. Die gemäß § 34 Abs. 1 StBerG bestellte Einzelkanzlei bietet vor allem denjenigen eine gute Beratung, die eine freundliche und sehr enge Mandantenbeziehung wünschen. Anders als in Großkanzleien findet der Berater hier oft Zeit für persönliche Gespräche und überlässt administrative Aufgaben seinen idealerweise gut geschulten Fachangestellten.

Übrigens: Steuerberater in Frankfurt werden ihre Mandanten in der Regel gut beraten – es gibt aber durchaus qualitative Unterschiede. Sogenannte “Verhinderungsberater” werden ihren Mandanten z. B. eher von finanziellen Unternehmungen abraten. In die Zukunft gerichtete Beratungsleistungen erhält man hier eher selten. Ebenso wenig geht der Verhinderungsberater von sich aus auf den Mandanten zu und unterbreitet ihm Verbesserungsvorschläge. Häufen sich diese Ereignisse, sollte man über einen Steuerberaterwechsel nachdenken. Steuerberater in Frankfurt sind allerdings in der Regel hochkompetent und auch in Hinsicht auf Eigeninitiative und die vollumfängliche Nutzung ihrer Vollmacht gut geschult.

Steuerberater, die sich in sogenannten Bürogemeinschaften zusammenfinden, können deutlich mehr administrative Aufgaben übernehmen und stellen für kleine bis mittlere Unternehmen die beste Anlaufstelle dar. Die Rechtsform, die hier verwendet wird, ist oft die Gemeinschaft öffentlichen Rechts (GbR) (§ 49 StBerG). Achtung: Wenn es sich um eine Bürogemeinschaft handelt, haftet jeder Steuerberater für sich alleine. Wer einen Steuerberater in Frankfurt sucht und gerne über einen höheren Betrag versichert werden würde, wendet sich an eine GbR, die sich als außenvertretungsbefugte Sozietät präsentiert. In diesem Fall haften alle beschäftigten Steuerberater kollektiv.

Wer einen Steuerberater in Frankfurt sucht, findet oft Großkanzleien

Wer sich schließlich an eine Großkanzlei wenden möchte, hat Glück, denn als internationales Finanzzentrum beherbergt Frankfurt eine enorme Auswahl an Steuerberatern, die in einer der großen und international tätigen Kanzleien ihrer Berufung nachgehen. Insbesondere in puncto langwierige und umfangreiche Aufgaben, wie die Buchführung und Jahresabschlüsse, kann die Großkanzlei von kaum einer anderen Kanzleiform eingeholt werden. Steuerberater in Frankfurt können, wenn es sich um eine Großkanzlei handelt, laut § 50 Abs. 2 StBerG auch von vereidigten Buchprüfern, Wirtschaftsprüfern und Rechtsanwälten unterstützt werden – und zwar in derselben Kanzlei. Als umfangreiche Gesamtlösung für große Unternehmen und internationale Konzerne stellen Kanzleien dieser Art in jedem Fall eine gute Alternative dar. Privatpersonen müssen sich allerdings auf eher kurz angebundene Fachkräfte und Steuerberater einstellen, denn das enorme Arbeitspensum in einer Großkanzlei lässt längere Privatgespräche kaum zu.

Übrigens: Wer einen Steuerberater in Frankfurt sucht und auf eine Großkanzlei stößt, wird meistens eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) vor sich haben. Neben dieser Rechtsform sind auch Kommanditgesellschaften (KG), offene Handelsgesellschaften (oHG), Aktiengesellschaften (AG) und Partnerschaftsgesellschaften sehr beliebt.