Warum ein Steuerberater für den Einzelhandel praktisch unentbehrlich ist

Das Startkapital wurde gesichert, die Räumlichkeiten sind eingerichtet und die Kunden gehen bereits ein und aus; der Einzelhandel brummt und die ersten schwarzen Zahlen sehen auf dem Papier sehr schön aus. Um nach einigen Monaten allerdings kein schlimmes Erwachen zu erleben, ist jedoch ein Steuerberater für den Einzelhandel zwingend nötig. Deutschlandweit gehört der Einzelhandel zu den größten Wirtschaftsbranchen, direkt nach Industrie und Handwerk.

Mit einem Steuerberater für den Einzelhandel gelingt auch der Jahresabschluss.

Damit geht laut dem sogenannten Handelsgesetzbuch (HGB) eine große Menge an Gesetzen und Verordnungen einher, die den Einzelhändler bei Nichtbeachtung eine Menge Geld kosten können. Dabei ist es übrigens egal, ob der Einzelhändler ein großes Unternehmen oder einen kleinen Eckladen besitzt – von der Erfahrung eines kompetenten Steuerberaters für den Einzelhandel profitieren Unternehmen jeder Größenordnung.

Ein Steuerberater für den Einzelhandel entlastet den Händler

Generell gelten Einzelhändler gemäß dem Einkommen- und Gewerbesteuergesetz als Gewerbetreibende. Damit unterliegen sie, durch ihre Einkünfte aus dem Gewerbebetrieb, nicht nur der Einkommens- sondern auch der Gewerbesteuer. Beide Steuern gelten als Ertragssteuern. Die Einkommenssteuer richtet sich an den Einkünften aus nicht selbstständiger Arbeit sowie den Einkünften aus Kapitalvermögen wie z. B. Zinsen aus, während die Gewerbesteuer ausschließlich den Gewinn aus dem Gewerbebetrieb besteuert. Zu den Aufgaben eines Steuerberaters für den Einzelhandel gehört auch die betriebswirtschaftliche Beratung, welche bereits in der Planungsphase einsetzt: Wer seinen Einzelhandel auf dem Land eröffnet, muss nicht selten den Mindesthebesatz von 200 % zahlen, während ein Standort in Großstädten wie z. B. Köln auf bis zu 490 % klettern kann. Wer plant hauptsächlich im Bereich des Versand- oder Onlinehandels tätig zu sein, sollte sich also von seinem Steuerberater dahin gehend beraten lassen.

Übrigens: Die Umsatzsteuer kommt ebenfalls zu tragen, da Einzelhändler ihre Waren in der aller Regel direkt an den Endverbraucher verkaufen. Wird die Ware allerdings (mit Zollbestätigung) ins Ausland überführt, kommt die Umsatzsteuer nicht zum Tragen. Auch hier horchen vor allem Versand- und Onlinehändler auf, denn mit der Hilfe eines kompetenten Steuerberaters für Einzelhandel kann man an dieser Stelle eine Menge Geld sparen.

Mit einem Steuerberater für den Einzelhandel fällt auch die Bilanzierung leicht

Um am Ende keinen Ärger vom Finanzamt zu bekommen, muss ein Einzelhändler sich mit einer sehr exakten Buchführung anfreunden – wer hier nicht alles genau nachhält, wird schnell in arge Probleme geraten. Auch an dieser Stelle greift ein Steuerberater für den Einzelhandel dem Händler gekonnt unter die Arme, egal ob es sich um die Finanz- oder die Lohnbuchhaltung handelt. Geht es an den Jahresabschluss, muss auf die Größe des Einzelhandels geschaut werden: Wer lediglich einen Kiosk oder einen kleinen Eckladen unterhält, lässt von seinem Steuerberater eine einfache Bilanz erstellen (§ 1 Abs. 2 HGB). Ein größerer Handel oder ein Kaufhaus muss bereits eine sogenannte Einnahme- Überschussrechnung anfertigen.

Übrigens: Wer als Einzelhändler weniger als 50.000 € Jahresüberschuss aufweist und nicht auf einen Umsatzerlös von 500.000 € kommt, ist von der Bilanzaufstellung befreit. Im Zweifelsfall sollte allerdings immer ein Steuerberater für den Einzelhandel konsultiert werden. Verrechnet sich der Händler, melden sich früher oder später die zuständigen Ämter und es drohen empfindliche Geldstrafen.

Die Einnahmenüberschussrechnung ist prinzipiell recht einfach: Mit dem Zufluss/Abflussprinzip werden nur die Einnahmen und Ausgaben registriert, die auch wirklich getätigt wurden, sprich die Bewegungen auf dem geschäftseigenen Konto. Nicht unter das Zufluss/Abflussprinzip fallen übrigens wiederkehrende Zahlungen innerhalb von 10 Tagen nach Beginn des neuen Jahres und die Anschaffung von Anlagevermögen. Auch hier gilt, dass sich der Händler durch die Zusammenarbeit mit einem Steuerberater für den Einzelhandel Sicherheit verschaffen sollte, bevor er Zahlungen bei der Berechnung außen vor lässt. Um einen geeigneten Berater zu finden, vergleicht man z. B. die Mandantenmeinungen auf Onlinebewertungsportalen wie bewertet.de.