Ein Steuerberater für Landwirtschaft optimiert steuerliche Angelegenheiten schnell und einfach

In Deutschland muss ein Betriebsinhaber immer die sogenannte Einkommenssteuer entrichten, egal ob die Gewinne aus einem Einzelunternehmen oder einer Personengesellschaft stammen. In der Regel liegt der Steuersatz hier zwischen 14 % bis 45 %. Wer Einkommenssteuer abgibt, verbucht seine Gewinn- und Überschusseinkünfte entweder unter den Einkünften aus dem Gewerbebetrieb oder den Einkünften aus selbstständiger Tätigkeit – für die meisten Inhaber ist das nichts Neues.

Oft übersehen werden allerdings die Einkünfte aus der Land- und Forstwirtschaft, welche nach dem deutschen Steuergesetz in einer eigenen Kategorie abgerechnet werden. Wer sich einen Steuerberater für Landwirtschaft zulegt, erleichtert sich nicht nur die Buchhaltung und die Abwicklung der Einkommenssteuer – auch die Umsatzsteuer besitzt im Falle der Landwirtschaft ihre Eigenheiten, sodass der Mandant oft stark von der Hilfe eines Fachmannes profitiert. Im Idealfall fungiert der Steuerberater für Landwirtschaft gleichzeitig als landwirtschaftliche Buchungsstelle. Hierfür ist zwingend ein Sachkundenachweis über erweiterte Kenntnisse des Agrarrechts und der landwirtschaftlichen Betriebswirtschaftslehre vonnöten. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, vergleicht auf Bewertungsbörsen wie bewertet.de die Mandantenmeinungen und sucht dort einen kompetenten Berater.

Warum ein Steuerberater für Landwirtschaft dem Landwirt oft enorm weiterhilft

In der Regel ist das deutsche Steuergesetz sehr verwinkelt und kompliziert. Im Falle der Landwirtschaft ist jedoch zumindest das Zustandekommen eines Betriebes sehr einfach geregelt: Wenn eine Grundstücksfläche forst- oder landwirtschaftlich genutzt wird, wird das entsprechende Unternehmen auch steuerlich als landwirtschaftlicher Betrieb behandelt. Auch die Größe des bewirtschafteten Gebiets oder das Vorhandensein der geeigneten Infrastruktur ist unerheblich, denn die Teilnahme am allgemeinen wirtschaftlichen Verkehr ist bereits durch die Vermarktung der Erzeugnisse oder die Abgabe an Angehörige gewährleistet. Ein Steuerberater für Landwirtschaft kommt also bereits sehr kleinen Betrieben zugute und kann dem Landwirt oft gut aufzeigen, welcher seiner Betriebe landwirtschaftlich und welche gewerblich versteuert werden.

Achtung: Unter Umständen handelt es sich bei einem landwirtschaftlichen Unternehmen nicht um einen, sondern um zwei Betriebe. Das ist z. B. dann der Fall, wenn der sogenannte Pflanzenbau und die Tierproduktion gleichzeitig stattfinden. Wer eine Obstplantage betreibt und nebenbei in die Fischzucht einsteigt, kann die Zucht beispielsweise als Gewerbebetrieb angeben. Ein tendenziell einheitlicher Geschäftsbetrieb ist z. B. dann gegeben, wenn neben dem Ackerbau auch der Weinanbau betrieben wird. Mit einem Steuerberater für Landwirtschaft ist es immer leichter, die Trennlinie zwischen den unterschiedlichen Betriebsarten zu ziehen.

Vorsicht: Wer sich als Landwirt an einer Personengesellschaft beteiligt, benötigt in jedem Fall einen Steuerberater. Die Landwirtschaft wird in diesen Fällen nämlich oft durch die Gesellschaft ‘ins Gewerbe gezogen’. Steuerlich gesehen werden so mit einem Mal gewerbliche Einkünfte erzielt – eine oft übersehene Steuerfalle. Das Gleiche gilt übrigens verstärkt für Kapitalgesellschaften.

Hilfe durch den Steuerberater: Die Landwirtschaft weist einige Sonderfälle auf

In Sachen Umsatzsteuer lohnt es sich besonders einen Steuerberater für Landwirtschaft einzuschalten, denn hier verhält sich die Land- und Forstwirtschaft anders als andere Bereiche. In der Regel kommt hier, wie auch bei Hilfstätigkeiten im landwirtschaftlichen Bereich, die Durchschnittsbesteuerung zur Anwendung. Ein festgelegter Satz wird auf alle Umsätze und Eingangsleistungen angewendet. Die bereits erwähnten Betriebe, die zwei Produktionsarten miteinander kombinieren, werden nicht selten wie ein regulär betriebenes Gewerbe besteuert und mit der Regelbesteuerung versehen. Wer sich die Hilfe von einem Steuerberater für Landwirtschaft sichert, kann mit dessen Hilfe allerdings oft starke Steuervorteile erwirtschaften.

Achtung: Mit fachmännischer Hilfe kann der Landwirt von der Durchschnittsbesteuerung zur Regelbesteuerung wechseln – sehr praktisch, wenn große Investitionen wie z. B. neue landwirtschaftliche Maschinen anstehen. Die Beratung eines Steuerberaters für Landwirtschaft ist hier allerdings sehr zu empfehlen, denn diese Option bindet den Landwirt mindestens fünf Jahre an den Regelsteuersatz.