Wie man einen kompetenten Steuerberater in Köln findet

Als Domstadt und Medienhauptstadt von NRW stellt Köln eine pulsierende Großstadt, mit einem großen Angebot an Finanzdienstleistungen dar. Damit die eigene finanzielle Zukunft auf lange Sicht gesichert wird und steuerliche Entscheidungen mit einem Maximum an Weitsicht und Präzision getroffen werden, bietet sich die Hilfe eines kompetenten Beraters an. Wer einen Steuerberater in Köln sucht, hat Glück, denn die Stadt am Rhein beherbergt durch ihren Status als größte Stadt in Nordrhein-Westfalen viele Kanzleien, die in ihrer Größenordnung von einzelnen Steuerbüros bis hin zu international agierenden Großkanzleien reichen.

Um den richtigen Steuerberater in Köln zu finden, beherzigt man am besten folgende Ratschläge.

Dabei sollte immer darauf geachtet werden, auch eine passende Kanzlei auszusuchen, denn der Griff zum Telefonbuch führt den Mandanten zwar auf schnellstem Wege zu einem Steuerberater in Köln – eine etwas präzisere und geduldigere Suche zahlt sich aber immer aus. Wie man eine passende Kanzlei findet und welche Kanzlei für welchen Mandantentyp geeignet ist, erfahren Sie ganz einfach im folgenden Guide.

Übrigens: Wer sich die Suche erleichtern möchte, kann auch zu Onlinebewertungsportalen wie z. B. bewertet.de greifen. Hier kann der angehende Mandant leicht einen Steuerberater in der Nähe ausfindig machen und obendrein die Meinung bereits bestehender Mandanten vergleichen.

Präzision und Sicherheit: Steuerberater in Köln sind grundsätzlich sehr fähig

Grundsätzlich gilt, dass praktisch jeder Steuerberater in Köln seinem Mandanten gute Dienste leisten wird. Durch die Schwere des zwingend nötigen Steuerberaterexamens (§ 37 StBerG) hat der Berater gar keine andere Wahl, als kompetent zu sein: Eine Durchfallquote von mehr als 50 % belegt, dass nur die Besten als Steuerberater bestellt werden. Wer Juristik oder Betriebswirtschaft studiert hat, braucht obendrein eine praktische Berufserfahrung von mindestens 2 Jahren – wer anstelle eines Studiums in Vollzeit z. B. als Steuerfachangestellte gearbeitet hat, braucht eine Praxiserfahrung von mindestens 10 Jahren.

Auch für Steuerberater in Köln gilt übrigens, dass sie neben ihrem Beruf als Steuerberater weder einem Gewerbe noch einem Nebenberuf nachgehen dürfen. Provisionen anzunehmen ist ihnen ebenso untersagt wie das Schalten von Reklame (§ 32 StBerG). Zusammen mit dem umfangreichen Versicherungsschutz (§ 67, 72 Abs. 1 StBerG) wird der Mandant sehr effektiv vor Verlusten geschützt und erhält viele Sicherheitsnetze, die im Notfall greifen. Das ist auch dringend nötig, denn die Offenlegung der eigenen Vermögensverhältnisse ist für den Mandanten immer ein großer Vertrauensbeweis. Wer nicht zu den Großverdienern gehört, wird selbst mit der Mindestversicherungssumme mehr als zufrieden sein: Laut § 33 StBerG muss hier ein Versicherungsschutz von mindestens 250.000 € bestehen.

Gute Beratung für Köln: Welcher Steuerberater ist im Einzelfall geeignet?

Auch wenn an dieser Stelle die verschiedenen Kanzleiarten vorgestellt werden, muss eines vorweg genommen werden: Wer auf der Suche nach einem kompetenten Steuerberater in Köln ist, sollte die Auswahl erst dann treffen, nachdem er die infrage kommenden Berater in einem Erstgespräch kennengelernt hat. Das Gespräch ist oft kostenfrei, und der Mandant kann auf diese Weise schnell erkennen, ob neben der fachlichen auch die zwischenmenschliche Komponente stimmt. Denn ein hervorragender Steuerberater nützt nur sehr wenig, wenn der Mandant mit dessen Art partout nicht zurechtkommen möchte.

Die nach § 34 Abs. 1 StBerG bestellte Einzelkanzlei ist auch in einer so großen Stadt wie Köln immer noch die Norm. Hier arbeitet ein einzelner Steuerberater zusammen mit seinen Steuerfachangestellten zumeist in einem eher persönlichen Rahmen. Geeignet ist die Einzelkanzlei vor allem für all jene, welche die typisch kölsche Freundlichkeit nicht missen wollen, denn hier nimmt man sich oft im persönlichen Gespräch ein wenig mehr Zeit füreinander. Das bedeutet natürlich nicht, dass Steuerberater in Köln nur dann freundlich sind, wenn sie eine Einzelkanzlei besitzen. Das Arbeitspensum, was zeitintensive Aufgaben wie z. B. die Buchhaltung angeht, ist in größeren Kanzleien aber oft deutlich umfangreicher, was die Zeit für persönliche Gespräche ein wenig drückt. Die sogenannte Gemeinschaft bürgerlichen Rechts (GbR) (§ 49 StBerG) ist vor allem in Gemeinschaftsbüros sehr beliebt und kommt auch mit dem Arbeitspensum kleiner bis mittlerer Unternehmen gut klar.

Achtung: Besteht eine einfache Bürogemeinschaft, haftet jeder Steuerberater für sich alleine. Besteht hingegen eine Sozietät, haften alle angeschlossenen Steuerberater gemeinsam.

Die letzte und leistungsstärkste Art stellt die sogenannte Großkanzlei dar. Steuerberater in Köln schließen sich, dank der guten Lage und der enormen gewerblichen Kraft der Stadt, oft einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) an. Der Mandant profitiert dann von der fächerübergreifenden Kompetenz der Großkanzlei, die gemäß § 50 Abs. 2 StBerG auch Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwälte und vereidigte Buchprüfer als Mitglieder zulassen darf.

Übrigens: Eine Großkanzlei für Steuerberater in Köln kann auch die Rechtsform von Aktiengesellschaften (AG), Kommanditgesellschaften (KG), offenen Handelsgesellschaften (oHG) und Partnerschaftsgesellschaften annehmen – die GmbH ist einfach die am meisten vertretene Rechtsform.