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DIE WICHTIGSTEN STEUERTIPPS AUF EINEN BLICK:
DAS SOLLTE MAN WISSEN

Wenn es um das Thema Steuern geht, möchte jeder alle Möglichkeiten zur Steuerersparnis nutzen. Für die Steuererklärung gibt es daher zahlreiche Steuertipps, die jeder kennen sollte. Kommt man beim Ausfüllen der Steuererklärung selbst nicht weiter, kann außerdem der Besuch beim Steuerberater helfen, Sparpotenzial zu nutzen.

Steuertipps von A bis Z

Wer seine private Einkommensteuererklärung macht, der fragt sich sicherlich, worauf er dabei besonders achten muss, um eine möglichst hohe Steuerrückzahlung zu erhalten. Das Steuersparpotenzial ist eng an die persönliche Lebenssituation geknüpft. Der Staat beteiligt sich beispielsweise an Kosten, die etwa für das Ausüben des Berufes anfallen.

Aber auch in anderen Bereichen, wie z. B. bei Krankheitskosten oder Kinderbetreuung, werden Ausgaben steuerlich entlastend anerkannt. Wichtig ist es deshalb, sich eingehend mit diesen Themen zu befassen, damit in der Steuererklärung alle absetzbaren Posten richtig angegeben werden.

Werbungskosten & Co.: Was kann hier abgesetzt werden?

Die Werbungskosten sind für Arbeitnehmer von besonderem Interesse, denn hier lassen sich zahlreiche Kosten absetzen, wenn sie berufsbedingt sind. Nach dem Einkommensteuergesetz zählen als Werbungskosten alle Ausgaben, die der Erwerbung, der Sicherung und dem Erhalt der Einnahmen dienen. Es muss demnach ein direkter Zusammenhang zwischen den Einkünften, also in den meisten Fällen dem Beruf, und den Ausgaben bestehen.

Im Zusammenhang mit den Werbungskosten taucht oft auch der Begriff Werbungskostenpauschbetrag auf. Dieser bezeichnet jene Pauschale von 1000 € pro Steuerjahr, die jedem Arbeitnehmer auf Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit zugestanden wird. Möchte man mehr als diesen Betrag geltend machen, ist auch das möglich, allerdings müssen dann für jeden Posten Belege angeführt werden.
Was genau können Werbungskosten sein? Häufige Beispiele sind etwa:

  • Fahrtkosten für den Weg zum Arbeitsplatz
  • Bewerbungskosten
  • Kosten für Arbeitskleidung
  • Kontoführungsgebühren
  • Weiterbildungskosten

 

Unter Umständen können aber noch weitere Kosten geltend gemacht werden, wie z. B. ein Arbeitszimmer, wenn ein Teil der Arbeit dort verrichtet wird. Auch bei einem berufsbedingten Umzug kann man den Fiskus an den Kosten hierfür beteiligen, allerdings nur, wenn dadurch mindestens eine Stunde Fahrtweg pro Arbeitstag eingespart werden.

Außerdem können als Werbungskosten die entstandenen Kosten für die doppelte Haushaltsführung angesetzt werden. Benötigt man an dieser Stelle Hilfe oder ist bei der Absetzbarkeit von bestimmten Posten unsicher, kann sich eine Beratung bei einer Steuerkanzlei lohnen.

Was sind Sonderausgaben und wie kann man sie geltend machen?

Wer auf der Suche nach weiteren Steuertipps ist, sollte sich zusätzlich mit dem Thema Sonderausgaben beschäftigen, denn auch hier gibt es für Arbeitnehmer zahlreiche Möglichkeiten, über das Jahr hinweg entstandene Kosten von der Steuer abzusetzen. Zu den Sonderausgaben können beispielsweise zählen:

  • Vorsorgeaufwendungen
  • Versicherungen
  • Kirchensteuer
  • Spenden für gemeinnützige Zwecke

 

Im Bereich der Vorsorgeaufwendungen können Steuerzahler nicht nur die Beiträge für private Rentenversicherungen, sondern auch den Arbeitnehmeranteil der gesetzlichen Rentenversicherung sowie die Beiträge zur Krankenversicherung absetzen.

Ein weiterer nützlicher Steuertipp sind die sogenannten haushaltsnahen Dienstleistungen. Das können beispielsweise Garten- oder Reinigungsarbeiten innerhalb des Privathaushalts sein. Die Anerkennung solcher Kosten, etwa für die Haushaltshilfe oder Handwerker, ist zwar in der Höhe begrenzt, aber auch hier besteht Sparpotenzial, das sich zusammen mit anderen Steuertipps nutzen lässt.

Außergewöhnliche Belastungen – wann man was absetzen kann

In manchen Fällen ist es außerdem möglich, Kosten, die weder zu den Werbungskosten noch zu den Sonderausgaben gehören, als außergewöhnliche Belastung abzusetzen. Ein gängiges Beispiel sind Krankheitskosten, wie z. B. für Zahnersatz, Hörgeräte oder Medikamente, wenn diese nicht von der Krankenversicherung übernommen werden.

Wichtig ist hier, dass die Kosten eine bestimmte Höhe überschreiten, welche wiederum durch die Einkommenshöhe und die Familiensituation beeinflusst wird. Je nachdem, ob in einem Steuerjahr viele solcher Kosten angefallen sind, kann es sich lohnen, hier genau zu prüfen, ob man diese in der Steuererklärung absetzen kann.

Wertvolle Steuertipps für Ehepaare und Familien

Für Familien mit Kindern gibt es weiterhin die Möglichkeit, zwischen dem Kinderfreibetrag und dem Kindergeld als steuerlicher Begünstigung zu wählen. Im Unterschied zum Kinderfreibetrag handelt es sich beim Kindergeld um eine monatliche Zahlung. Das Finanzamt führt bei Abgabe der Steuererklärung eine sogenannte Günstigerprüfung durch, das bedeutet, dass geprüft wird, welches der beiden Modelle für den Steuerzahler günstiger ist.

Diese Prüfung wird automatisch vom jeweiligen Sachbearbeiter durchgeführt, wenn man seine Steuererklärung abgibt und Kinder entsprechend eingetragen werden. Wichtig ist allerdings, dass man das Kindergeld in jedem Fall beantragt, denn das wird in der Steuererklärung als gezahlt berücksichtigt, unabhängig davon, ob der Kinderfreibetrag günstiger ist.

Aber nicht nur Kinder sind in steuerlicher Hinsicht relevant, auch der Familienstand selbst hat Einfluss auf die Steuern. Verheiratete Paare können zwischen verschiedenen Steuerklassen wählen. Das Finanzamt ordnet den Eheleuten nach der Hochzeit automatisch die Steuerklasse 4 zu. Auf Wunsch kann aber auch ein Ehepartner die Steuerklasse 3 und der andere die Klasse 5 erhalten. Das ist vor allem dann sinnvoll, wenn beide Ehepartner deutlich unterschiedlich hohe Einkommen haben.

Eine weitere Möglichkeit ist die Veranlagung nach Steuerklasse 4 mit Faktor für beide Eheleute, dabei wird das Splittingverfahren bereits im Verlauf des Jahres angewendet, wodurch Steuernachzahlungen vermieden werden können. Um herauszufinden, welches Steuerklassen-Modell das passende für ein Ehepaar ist, sollte man sich am besten von einem Steuerberater unterstützen lassen – damit kein Steuervorteil verschenkt wird.